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Internist JungHerz-Kreislauf-Risiko

Einer der Schwerpunkte unserer Praxis ist die Vorsorge bezüglich Herz-Kreislauferkrankungen.

Entsprechend Ihrem persönlichen Risikoprofil beraten wir individuell, aufbauend auf den Empfehlungen der Fachgesellschaften :

Risikofaktoren sind neben dem Lebensalter v.a. Rauchgewohnheiten, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel, Diabetes, Übergewicht .

Therapiemöglichkeiten sind Änderungen des Lebensstils (Sport, Essgewohnheiten) und gegebenenfalls dem Risikoprofil angepasste medikamentöse Maßnahmen.

Für die Therapieentscheidung relevant sind die individuelle Krankengeschichte, das Ergebnis der Blutuntersuchung und die Herz- und Gefäßdiagnostik, die wir in der Ordination durchführen .

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Internist JungZusatzfach Angiologie (Gefäßkrankheiten)

Einer der Schwerpunkte unserer Ordination sind die Gefäßkrankheiten:

Erkrankungen der Arterien könnern zum Beispiel  arteriosklerotisch (siehe Herz-Kreislauf – Risikoprofil), funktionell (Raynaudsyndrom- weiße Finger bei Kälteeinfluss), oder entzündlich (wie bei rheumatologischen- oder Bindegewebserkrankungen) bedingt sein.
Wir bieten bildgebende und funktionelle Diagnostik der Bein- und Armgefäße und bildgebende Diagnostik der hirnzuführenden Gefäße („Cartotis“) an. Veränderungen der Bein- oder Halsgefäße sind Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen und sollten rechtzeitig erkannt werden.

Zu den Erkrankungen der Venen gehören vor allem die tiefe Venenthrombose (mit oder ohne Lungenembolie), die oberflächliche Venenentzündung, Krampfadern und die chronisch venöse Insuffizienz mit Beinschwellungen und Beingeschwüren. Wir können Ihre Venen funktionell und bildgebend untersuchen.

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Internist JungDiabetes mellitus

Bitte beachten Sie die Seite der Österreichischen Gesellschaft für Diabetologie: FACE DIABETES!   http://www.facediabetes.at/
Bitte beachten Sie auf der Seite die  die Symptome und die Häufigkeit des Diabetes , die Therapiemöglichkeiten und das Quiz zu Ihrem Wissen über Diabetes.

Wie bieten in der Kassenordination „Therapie- Aktiv“  und Diabetesschulungen an. Siehe auch unser Sevicebereich!

 

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Internist JungErnährungsberatung

Diätberatung in der Ordination:

Zur Gewichtsabnahme: Bitte vereinbaren Sie Termine über unser Kontaktformular
Informationen dazu : http://www.myline.at

Zur Diabetesberatung und  -schulung: Wir bieten Kurse an- siehe unser Servicebereich.

Für andere diätologische Fragen:
Bitte vereibaren Sie Termine mit der Diätologin:
http://www.b-eat-it.at/
… oder fragen sie bei unserer Rezeption

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Internist JungKrebsvorsorge

Früherkennung ausgewählter (häufiger) maligner Erkrankungen :

Die Aufstellung ist nur als Übersicht zu sehen, beschreibt nur die für den Laien am wichtigsten erscheinenden Aspekte, sie ersetzt nicht das ärztliche Gespräch. Die Übersicht ist eine Ergänzung zur Vorsorgeuntersuchung, die Sie bei der Hausärztin oder in unserer Ordination durchführen lassen. Außerdem sollte für die einzelnen Erkrankungen die jeweils zuständige Fachärztin konsultiert werden (zB Melanomvorsorge: Fachärztin für Hautkrankheiten, Prostatavorsorge: Urologin etc).

Wir haben uns an die aktuellen Empfehlungen der Österreichischen Krebshilfe gehalten.  https://www.krebshilfe.net/

Dickdarmcarcinom:
Vorbeugung: niedriger Fettkonsum, ausreichend Konsum von Ballaststoffen und Vitaminen, Vermeiden von Übergewicht und Nikotin, ausreichend Bewegung.
Untersuchungen zur Früherkennung:
*Jährliche Testung des Stuhls auf verstecktes Blut (im Vorsorgeuntersuchungsprogramm spätestens ab dem 50. Lebensjahr enthalten).
*Ab 50. Lebensjahr: alle 5 (bis 10) Jahre Darmspiegelung (Coloskopie).

Erhöhtes Risiko: bei Dickdarmcarcinom in der Familie, nach Abtragung von Dickdarmpolypen, in bestimmten Fällen nach längerdauernden chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.  — Häufigere Kontrollen werden empfohlen.

Mammacarcinom (Brustkrebs):
Untersuchungen zur Früherkennung: Monatliche Selbstuntersuchung ca. am 7. Zyklustag. BITTE BESPRECHEN SIE DAS VORGEHEN MIT IHRER GYNÄKOLOGIN / IHREM GYÄKOLOGEN.

Jährliche ärztliche Untersuchung der Brust spätestens ab dem 30. Lebensjahr, mindestens alle 2 Jahre Mammographie und Ultraschall spätestens ab dem 40. Lebensjahr (eventuell Basisuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr).

Warnsymptome: regelunabhängige Schmerzen, tastbarer Knoten, Hauteinziehung, Asymmetrie, Ekzem an der Brustwarze u.a.
Erhöhtes Risiko: bei familiärem Mammacarcinom: in diesem Fall Mammographie um das 30. Lebensjahr, in weiterer Folge alle 2 Jahre, ab 40. Lebensjahr jährliche Mammographie.

Bronchuscarcinom:
(Hoch) Risikopatienten: Raucher und Exraucher (mehr als 20 Zigaretten täglich über 20 Jahre).

Patienten mit leicht erhöhtem Risiko: Exposition : Asbest, Strahlen; Inhalation: Chrom, Nickel, Arsen. Abgesehen von der Routine- Vorsorgeuntersuchung (siehe diese) sollten Risikopatienten ab dem 45. Lebensjahr engermaschig (jährlich) kontrolliert werden.

Warnzeichen sind  z.B.  chronischer Husten länger als 4 Wochen, Blut im Sputum, Gewichtsverlust…

Magencarcinom:
Erhöhtes Risiko bei familiärem Vorkommen, beim operierten Magen, bei bestimmten (histologisch festgestellten) Entzündungen: In diesen Fällen sollte eine Magenspiegelung durchgeführt werden .

Speiseröhrencarcinom:
Erhöhtes Risiko bei bestimmten  Entzündungen, bei bestimmten Formen des Barret-Ösophagus: In diesen Fällen sollte eine Spiegelung (Gastroskopie) durchgeführt werden

Gynäkologische Tumore:
Untersuchungen zur Früherkennung: Jährliche frauenärztliche Untersuchung ab dem 19. Lebensjahr, bei Auffälligkeiten gezielte Diagnostik.. Details bitte mit der Frauenärztin/ dem Frauenarzt besprechen. Vor allem beim Eierstock-Carcinom gibt es eine familiäre Neigung, auch in Zusammenhang mit anderen Carcinomen (Brust, Dickdarm) und auch internistischen Erkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck).

Prostatacarcinom:
Untersuchungen zur Früherkennung beim Urologen / der Urologin: rectale Untersuchung und PSA-Bestimmung aus dem Blut 1x/ Jahr ab dem 50. Lebensjahr, bei familiärem Prostatacarcinom ab dem 40. Lebensjahr.

Hodentumor:
Untersuchungen zur Früherkennung: Selbstuntersuchung ab der Pubertät.

Melanom:
Untersuchungen zur Früherkennung: Sie sollten Ihre Muttermale regelmäßig selbst inspizieren und vom Hautarzt/ der Hautärztin regelmäßig kontrollieren lassen. — Warnsymptome: asymmetrische „Muttermale“, unregelmäßige Begrenzung, uneinheitliche Farbe, rasches Größenwachstum.

Leukämien und Lymphome:
Für diese speziellen Erkrankungen sollte ein eventuelles erhöhtes Risiko (zum Beispiel nach Organtransplantation) und daraus resultierende Konsequenzen mit dem Arzt des Vertrauens besprochen werden. Wichtig ist hier – im Falle einer Diagnose – die Therapie an einem spezialisierten Zentrum durchzuführen.

Carcinome im Hals-Nasen-Ohrenbereich:
Risikofaktor ist vor allem Tabakgenuß, häufig in Verbindung mit Alkohol. Warnsymptome sind z.B. schlecht heilende Schleimhautläsionen, länger anhaltende Halsschwellungen, länger anhaltende Heiserkeit. BITTE MIT DEM HALS-NASEN-OHREN ARZT / ÄRZTIN besprechen!

Hirntumore:
Warnsymptome können chronischer Kopfschmerz, morgendliche Übelkeit und Erbrechen, Wesensveränderungen sein.

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Internist JungGehemmte Blutgerinnung

Gerinnungshemmende Medikamente („Antikoagulanzien“): Ihr Arzt hat Ihnen  Pradaxa, Xarelto, Eliquis  oder Lixiana, Marcoumar oder Sintrom verschrieben!

Die Folge ist eine Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes, wodurch gefährliche Erkrankungen wie Thrombosen oder Embolien verhindert werden können. Bei Vorhofflimmern werden Antikoagulanzien zur Verhinderung von (embolischen) Schlaganfällen verabreicht.

  • Was bedeutet die Einnahme dieser Medikamente für Sie?
  • Was ist der INR?
  • Wer muss wissen, dass ich gerinnungshemmende Medikamente (Antikoagulanzien) einnehme?

Beispiele für Indikationen für blutgerinnungshemmende Substanzen :

  • Vorhofflimmern
  • tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie
  • Herzklappenersatz
  • und andere…

Die neuen Antikoagulanzien Pradaxa, Xarelto, Eliquis und Lixiana werden mit einer Standarddosis, die sich nach verschiedenen Parametern richtet (je nach Substanz 1 oder 2x tgl.) verordnet.

Marcoumar wird im Unterschied zu anderen Medikamenten in einer Wochendosis (die im Marcoumar-Pass genau aufgeschlüsselt wird, zum Beispiel Montag und Donnerstag 1/2 Tablette, sonst immer 1 Tablette) verschrieben. Diese Dosis kann sich von Patient zu Patient auch sehr unterscheiden, und selbst bei ein und demselben Patient sich im Laufe der Zeit verändern. Es muss bei diesem Medikament (nicht bei den neuen Substanzen, siehe oben) regelmäßig die Blutgerinnung überprüft werden: Die geschieht mit Hilfe des INR-Werts (international normalized ratio, eine Verhältniszahl); dieser wird alle 4-6 Wochen (in der Einstellungsphase öfter) mittels einer Blutabnahme (in unserer Ordination aus der Fingerbeere) kontrolliert. Die Werte werden in einen Gerinnungspass eingetragen.

Grundsätzlich sollten Sie bei jeden Arztbesuch mitteilen, dass Sie gerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Dies ist vor zum Beispiel wichtig, falls Sie eine Operation vor sich haben oder auch ein Gelenk infiltriert werden muss.

Die häufigsten Fragen sind:

  • Was passiert bei einem Unfall?
  • Mein Chirurg oder  Zahnarzt will einen Eingriff durchführen?
  • Ich werde operiert? Was passiert bei einer Schnittverletzung?

Grundsätzlich haben Sie immer den Antikoagulanzienausweis bei sich, sodass ein Ersthelfer bei Durchsicht Ihrer Unterlagen relativ schnell feststellt, welche gerinnungshemmenden Medikamente Sie einnehmen. Im Krankenhaus kann, falls es wirklich notwendig ist,  die Wirkung unterbrochen werden.

Im Falle einer geplanten Operation hängt es immer vom Operateur ab, ob er unter gerinnungshemmenden Medikamenten operieren kann/will. Falls der Operateur auf eine Absetzung des Medikamentes besteht, müssen die neuen Antikoagulanzien je nach Eingriff 1-3 Tage,  Marcoumar in der Regel 7 Tage (bei einzelnen Patienten mehr als 7 Tage) pausiert werden, bevor die Wirkung aufgehoben ist.  DIES DARF NIE OHNE RÜCKSPRACHE MIT DEM BETREUENDEN ARZT ERFOLGEN.

Bei einer Schnittverletzung bluten Sie länger als jemand der kein gerinnungshemmendes Medikament einnimmt,  es kommt aber in der Regel  zu keinem bedrohlichen Blutverlust.

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