Stand: 16.4.2021
Es erreichen uns immer wieder Mails bzw. telefonische Fragen zur „Corona“-Impfung: Wir befürworten die Impfung mit allen in Österreich zugelassenen Impfstoffen. Entnehmen Sie bitte die Organisation der Impfung den Medien bzw. den Mitteilungen der Bundes- und Stadtregierung. Ab 26.4.2021 kann auch in unserer Ordination gegen COVID geimpft werden (für Ordinationen in Wien wird der Impfstoff von Astra-Zeneca zur Verfügung gestellt). In der Ordination werden – wie auch im öffentlichen Raum – Patientinnen mit Risikokonstellationen vorrangig geimpft. Bitte melden Sie sich telefonisch, per Mail oder über unser Kontaktformular zur Impfung in der Ordination an.
Anmeldung beim Impfservice Wien:   https://impfservice.wien/corona-schutzimpfung/ oder telefonisch (Telefonnummer 1450).

Kurze Erläuterung zum derzeitigen Stand der Thrombosegefahr nach einer COVID-Impfung (am 19.3.2021 gab es dazu eine Vorabinformation einer immunhämatologischen Arbeitsgruppe):
In weniger als einer von 100.000 geimpften Patientinnen (noch seltener bei Männern) gibt es offenbar nach 5 bis 14 Tagen eine durch eine extrem seltene und spezifische Immunreaktion eine Komplikation im Sinne einer Thrombose. Das Risiko , einen sehr schweren COVID- Verlauf zu erleiden, ist mindestens 5000 mal höher und COVID selbst erhöht das Thromboserisiko massiv.  Patientinnen, die in der Vergangenheit eine Thrombose durchgemacht haben, haben dafür KEIN höheres Risiko.  Das Risiko kann durch KEINEN Test vor oder bei der Impfung festgestellt werden, es gibt auch KEINE vorbeugende Behandlung. „Blutverdünner“ zu nehmen , um das Risiko zu senken, macht definitiv keinen Sinn. Bestehende Therapien mit Blutgerinnungshemmern müssen aber fortgesetzt werden. Ob sich die verschiedenen angebotenen Impfungen in ihrem Risiko unterscheiden, ist unklar.
Warnhinweis: Sollte 5 bis 14 Tage nach der Impfung eine Beinschwellung, ein bis dahin nicht vorhandener Beinschmerz, eine Armschwellung oder ein starker Kopfschmerz auftreten, muss ein Arzt (Hausarzt, Internist) konsultiert werden- bitte um Anmeldung per Anruf oder Mail; außerhalb der Ordinationszeit suchen Sie bitte eine Notfallaufnahme auf. Im Fall einer Thrombose gibt es dann eine spezielle im Krankenhaus verfügbare Immunglobulintherapie, die zusätzlich zu blutverdünnenden Maßnahmen durchgeführt wird.