Stand: 19.5.2021
Es erreichen uns immer wieder Mails bzw. telefonische Fragen zur „Corona“-Impfung: Wir befürworten die Impfung mit allen in Österreich zugelassenen Impfstoffen strikt. Die Alternative ist, 2021/22 eine Infektion mit schwerem Verlauf zu riskieren. Wir haben in unserer Ordination im Mai und Juni gegen COVID geimpft, für alle Patientinnen ist die zweite Dosis reserviert; derzeit gibt die Stadt Wien allerdings keine Imfdosen für Erstimpfungen im niedergelassenen Bereich frei.  Wir werden Sie hier informieren,  sollten wir wieder impfen können. Dann bibt es Anmeldemöglichkeiten telefonisch, per Mail oder über unser Kontaktformular .
Anmeldung beim Impfservice Wien:   https://impfservice.wien/corona-schutzimpfung/ oder telefonisch (Telefonnummer 1450).

Kurze Erläuterung zum derzeitigen Stand der Thrombosegefahr nach einer COVID-Impfung:
In weniger als einer von 100.000 geimpften Patientinnen (noch seltener bei Männern) gibt es nach 5 bis 14 Tagen eine durch eine extrem seltene und spezifische Immunreaktion eine Komplikation im Sinne einer Thrombose. Das Risiko , einen sehr schweren COVID- Verlauf zu erleiden, ist viel höher und COVID selbst erhöht das Thromboserisiko massiv.  Patientinnen, die in der Vergangenheit eine Thrombose durchgemacht haben, haben dafür KEIN höheres Risiko.  Das Risiko kann durch KEINEN Test vor oder bei der Impfung festgestellt werden, es gibt auch KEINE vorbeugende Behandlung. „Blutverdünner“ zu nehmen , um das Risiko zu senken, macht definitiv keinen Sinn. Bestehende Therapien mit Blutgerinnungshemmern müssen aber fortgesetzt werden. Wie sich die verschiedenen angebotenen Impfungen in ihrem Risiko unterscheiden, ist unklar.
Warnhinweis: Sollte 5 bis 14 Tage nach der Impfung eine Beinschwellung, ein bis dahin nicht vorhandener Beinschmerz, eine Armschwellung oder ein starker Kopfschmerz auftreten, muss ein Arzt (Hausarzt, Internist) konsultiert werden- bitte um Anmeldung per Anruf oder Mail; außerhalb der Ordinationszeit suchen Sie bitte eine Notfallaufnahme auf. Im Fall einer Thrombose gibt es dann spezielle Tests und  eine gezielte, im Krankenhaus verfügbare Immunglobulintherapie.